Khao Sok …a trip into the beautiful

HD – ON, Music on! Fullscreen, zurücklehnen! Mehr zum Clip ganz unten

Ein Morgen am Chieo-Lan-See

Es ist schon etwas sehr spezielles wenn man einmal erfahren kann wie es wäre auf dem Wasser zu Leben, in einem Gebiet das ehemals von dichtem Dschungel überwuchert war. Wir haben das ja schon einmal erlebt, am Tasik Kenyr Stausee in Malaysia, jedoch wohnten wir dort auf einer Insel, aber auch die Flußandschaften im Borneo haben uns sehr fasziniert.
Hier am Chieo-Lan-See im Süden von Thailands der durch den Rachabraphadamm aufgestaut wird hatten wir uns vorgenommen dies wieder einmal zu tun und diesmal waren auch unsere Unterkünfte auf dem Wasser. Der See ist Teil des Nationalpark Khao Sok mithin das regenreichste Gebiet Thailands. Mit der Organisation war es so eine Sache da wir aus Zeitmangel eine recht simple Tour buchen mussten, eigentlich nicht mein Ding.

Mir ist ja dann immer klar was passiert, du bist mit 7-8 Leuten und ein, zwei Guides unterwegs, es gibt einen strammen Zeitplan um die Truppe zu unterhalten. Meine Art die Dinge auf eigene Faust zu erkunden hätte nicht so schnell organisiert werden können, also musste ich auf individuelle Touren und die damit verbundene Ruhe verzichten. Nur zu einem horrenden Preiß wäre die Tour zu zweit möglich gewesen denn die Wälder am See sind alle nur schwer und per Boot zugänglich.

Ich werde hier demnächst noch etwas mehr über den gesamten Khao Sok Nationalpark berichten, denn auch den teilweise primären Regenwald direkt zu durchstreifen ist sehr spannend.
Der Chieo-Lan-See ist ca. 165 km² groß, sehr extrem fingerartig zerklüftet und hat etwa 100 Inseln. An vielen Stellen ragen schroffe Felswände an seine Ufern empor oder fällt der Urwald direkt von den Karstfelsen in den See. Eine „Morgensafarie“ die wir per Boot von unserer schwimmenden Behausung aus unternahmen war für mich ein kleines Highlight, einfach eine unwahrscheinliche Ruhe auf dem See, man lässt sich treiben und genießt den Sound, das unglaubliche sich ständig ändernde Licht…

Unterm Strich hat mir dieser Kurztrip also doch sehr gefallen, auch wenn es in den Hütten von Ungeziefer nur so gewimmelt hat und ich eigentlich kein Auge zu bekommen habe. (Der Grund war das ich bis ca 4Uhr Sterne fotografiert hatte und es dann dummerweise schon wieder vor dem Sunrise dämmerte) Als ich mich dann für ne Stunde auf’s Ohr legte musste ich erstmal die Kakerlaken aus meinem Schlafsack vertreiben und als ich gerade beim einschlummern war viel mir irgendetwas großes, glibbriges direkt ins Gesicht (Frosch, Gecko??).. Das wars denne mit Schlaf…Meine nächtlichen Sternenaufnahmen sind fast alle verwackelt, so ruhig wie ich dachte lag der Steg dann doch nicht im Wasser und an Land gab es keine freien Stellen. Eigentlich klar … Das werden wir wiederholen, dann etwas ausgiebiger, demnächst ein Artikel über den tollen, höhlendurchwachsenen Dschungel hier an dieser Stelle.

Viel Spaß mit dem Video und den Pics wünscht wie immer dave

Zum Clip ..Nunja, das ist eigentlich ein Clip der weder geplant oder vorbereitet war. Ich hab einfach beim Fotografieren ab und an Clips aufgezeichnet. Insgesamt war die Zeit dort viel zu kurz. Demnächst gibts noch einen Clip aus den Wäldern dort.. Ich habe alles sehr rough gelassen auf Stabilisation weitestgehend verzichtet. Es sollte vom dynamischen in eine verträumte Stimmung switchen.. Die Fahrszenen sind alle unstabilisiert mit einer 6D und nem 16-35mm und einer 60D mit einem 135mm einfach aus der Hand aufgenommen. Meine Zielzeit für den Clip war max 3 min, gut eine wurde es mehr +Abspann, Material war für ungefähr 10 Minuten da. Trennen ist nicht leicht, aber wie sagt man..in der Kürze..Grüße dave

Die Musik stammt von Jamendo, einer geilen Plattform für Musiker. Zu hören sind

Andrey Avkhimovich – „Rooftop Garden“

Chill Carrier – „Without Destination“ – Music under CC Lizens

2 Kommentare

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  2. Anneken

    sehr schön dein Film und auch die Info und Bilder. Ich guck ab und zu hier mal vorbei. Eigentlich gefällt mir alles.

    Antworten

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