Minangkabau Dreams – Ein Kurzfilm vondave

Minangkabau Dreams – Ein Kurzfilm aus Sumatra

Hallo meine lieben Zuschauer. Dieser Film liegt mir sehr am Herzen! Ich habe ihn Viola, meiner Freundin gewidmet. Sie war bei sehr vielen Aufnahmen dabei, hatte viel Geduld mit mir. Leider hatte sie während unserer Zeit im Harau Valley einen schweren Unfall im Bergdschungel auf der Hochebene. Sie brach sich dabei ihr Rückrat. Das alles wirkt bis heut heftig nach, rotzdem wollte ich meinen Film auf jeden Fall fertigstellen.

Der Film besteht aus ca. 70-80 Einzelvideo- und Zeitraffersequenzen, geschnitten mit Adobes Premiere CS6. Die Musikstücke sind unter Creative Commons licenses verwendet worden. Synthesizer – und Soundeffects habe ich selbst erstellt, die Naturtonaufnahmen (Atmos) habe ich vor Ort mit dem Zoom H2n gemacht.

Die Aufnahmen in Westsumatra liefen über ca. 12 Tage, oft hatten wir wirklich kein „Filmwetter“, da wurde die Zeit zum Sammeln der Aufnahmen letztlich doch ganz schön eng. In den Bergen von Westsumatra, auch am Lake Maninjau (Kratersee) ist es übigens wirklich nicht leicht erhöhte Plätze mit viel Panorama zu finden, überall überwuchert das tropische Grün den Blick. Dazu kommen sehr dunstige Wetterlagen. Deshalb fuhr ich tagelang mit dem Moped durch die Gegend und suchte und suchte. Eigentlich verlangen gerade Zeitrafferaufnahmen eine gute Planung, denn der Standort, Zeit etc. will gut gewählt sein. Meist hatte ich dann jedoch nur die Möglichkeit des nächsten Tages zum Sunset oder Sunrise, die Aufnahmen mußten also auf Anhieb klappen, das Wetter mitspielen. Dem war nicht immer so, deswegen hatte ich genug Gelegenheit mich in schlechten Fotosituaitionen zu üben. Herausgekommen sind einige sehr schöne  Regenszenen, die mich auf die Idee brachten die Wege des vielen tropischen Wassers eimal filmisch-schemenhaft nachzuzeichnen. Auch gibt es nicht nur Aufnahmen aus der überwältigenden Natur dort direkt unter dem Äquator zu sehen, sondern auch einige Szenen aus Bukittingi. Diese quirlige Stadt im Hochland hatte es uns sowieso angetan. Ganz am Ende des Filmes, schon nach dem Abspann gibt es noch einige Videoszenen von dort zu sehen..und, na klar es regnet..Aber wie!

Demnächst geht es hier auf Picjungle mit eine Step by Step Reisebericht weiter. Zu den Aufnahmen und Entwicklungsprozessen könnt ihr hier weiter unten im Artikel nachlesen.

So nun aber viel Spaß mit dem Film, bitte macht die Lautsprecher an und schaltet Youtube in den HD Modus und geht in den Vollbildmodus (HD), besser full HD1080 wenn eure Leitung das hergibt. Nur so könnt ihr den Streifen wirklich zurückgelehnt genießen.. Viel Spaß wünscht Euer dave..

 

Die folgenden Bilder sind alles Einzelframes des Videos aus den bis zu 500 Bilder langen Zeitraffersequenzen…

 

 

Making Off : Heute habe ich die 6 wöchigen Postproduction zu meinem Suamtra Video – und Timelapsefilm abgeschloßen. Das Entwickeln der Timelapsesequenzen hat dabei neben der Schnittarbeit in Adobes Premiere CS6 die meiste Zeit in Anspruch genommen. Die Timelapsesequenzen haben mich dabei vor die größten Schwierigkeiten gestellt, da ich es mit einem seltsamen Fehler zu tun hatte. Manche Clips habe ich bis zu 10 mal (!) gerendert, wobei ein Rendervorgang für den 10-secclip bei mir 1,5 Stunden dauert! Es ging dabei nicht um herkömmliches Flickern, das ich meist sehr gut mit LRTimelapse in den Griff bekomme, sondern um ein seltsames Aufblitzen in den Sequenzen das ich leider nicht vollständig eleminiert bekommen habe. Doch bin ich meiner Meinung nach zu einem brauchbaren Ergenbis für meine Zwecke gekommen. Erst spät erfuhr ich von Gunther Wegner das es sich dabei wohl um einen Lightroombug handelt. Ich solle lieber mit Aftereffects rendern dort gebe es diesen Fehler nicht. Leider besitze ich dieses Programm nicht, so quälte ich mich weiter mit LR ab.. Es ist mein erstes Adobe Premiere Projekt. Ich erlernte also während des Schnittes an diesem Projekt diese fantastische Software, quasi learning by doing… Insgesamt standen mir ca 1,5 Stunde Videorohmaterial in ca. 10sec langen Clips, ca. 30 Timelapse-RAWsequenzen aus ca.300-400 Pics, sowie diverse Tonaufnahmen die ich mit dem Zoom H2n zur Verfügung. Der Film hat eine finale Länge von 15 min.

Die Datenmenge die ich dabei fabrizierte beläuft sich auf ca. 0,7 Terrabyte, davon ca. 12.000 RAW Einzelbilder.

Meine Überlegeung geht dahin noch eine Kurzversion, hauptsächlig aus Zeitraffesequenzen zu erstellen, denn ich habe noch Szenen über..

Aber das Material für 2 weitere Filme liegt in zwischen ja auch schon bereit. Als nächstes werde ich mich an mein „Andaman Dreams“ Projekt heran machen… Es wird ein Film der vorwiegend aus Zeitrafferszenen aus der Andamanensee besteht..

3 Kommentare

  1. Jan Andersen

    Ich bin sehr beeindruckt und dankbar für diesen Film. Sehr schön gemacht als anfänger projekt. Am Ende dankst du dir Indonesier, was ich schön finde, aber sonst ist kaum ein Mensch in den Film. Ich vermisse kommunikation mit den Indonesier und zu sehen wie sie leben, arbeiten und wohnen. Und wie ihr gelebt haben. Ich möchte sie gern kennelernen und den Kultur dort auch ein bischen verstehen. Vieleicht wird das möglich in den nächsten videos. Aber eine tolle Erlebnis ist es schon anzuschauen, und ich möchte am liebsten sofort hinreisen. Jan aus Kopenhagen

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  2. Christoph Kaltenborn

    Danke für das Link zu deinem neuesten Filmchen. Habe gestern diese tropische Farbenpracht HDmässig genossen. Klasse das du uns so in regelmässigen Abständen teilhaben lässt an dem, was dir während eurer Asientripps so wichtig war, das es dir wert wurde über deine Netzhaut und deren elektronische Kamera-Verlängerung eingefangen zu werden. Der Ansatz diese irre Landschaft und deren Licht-und Wetterstimmungen im Zeitraffer einzufangen ist schon ein ganz Besonderer. So wird aus der manchmal abstrakten und anbetungswürdigen Natur die ein Foto einfangen würde, ein sichtbarer sich ständig verändernder Organismus. Genau das was Natur ja auch ist.
    Am meisten hat auch mich die kurze Sequenz beeindruckt, in der Anfangs eine, später dann zwei Feldarbeiteinnen ihr Reisfeld abernten. Durch das was deine aufgestellte Kamera eingefangen hat, entsteht so eine regelrechte Würdigung menschlichen Arbeitsfleisses. Für uns in unserem hoch technisierten Europa eine Lehrstunde in Sachen Demut und Hochachtung vor dem was Menschen jeden Tag noch an archaischer Hand/Feldarbeit zu leisten im Stande sind. Im Zeitraffer, hat dieses Geschehen schon etwas von Bienen-oder Ameisenhaftigkeit…….
    Danke für deine Netzhauteindrücke

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  3. Claus Wagner

    Mensch Dave, wie Geil ist das denn? Hammer was Du uns da zeigst. Diese Wolkenzeitraffer sind einfach Wahnsinn. Die tanzen ja förmlich. Das ist einfach interessant mal zu sehen, wie sich die Wolken an irgendwelchen Berg- oder Kraterwänden bilden. Witzig ist der Zeitraffer von der Reisernte! Sich da hin zu stellen und die Leute mit der Kam zu beobachten ist schon echt krass. Schön sind die Hühner im Hintergrund die durchs Bild hechten…Dazu das besondere Auge für die Motive. Das hat der Dave besonders gut drauf,einwandfrei. Wie oft dachte ich „Ist das schön da“ Dave. Wer den Film nicht anschaut verpasst etwas. Er ist kein Vergleich zu den Wackelbeiträgen bei Youtube sondern gehört durch seine hohe Qualität eigentlich ins Fernsehen.
    Liebe Grüße Claus

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